Mediation
Mediation ist ein freiwilliger, vertraulicher Weg zur Konfliktlösung, in dem die Konfliktparteien durch einen neutralen Dritten in die Lage versetzt werden, eine eigenverantwortliche Lösung zu erreichen, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten gerecht wird.Der wesentliche Unterschied zum Machtentscheid (z. B. Gericht) besteht darin, dass die Konfliktparteien aktiv und eigenverantwortlich an einer fairen und gerechten Lösung ihres Konfliktes mitwirken. Über die Fortführung und den Ausgang des Mediationsverfahrens entscheiden zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens die Konfliktparteien selbst.
Der Mediator ist nicht Richter im Mediationsverfahren, sondern Mittler, der auf Grund seiner Ausbildung, beruflichen und allgemeinen Lebenserfahrung die Konfliktparteien ohne Zwangsmittel durch das Mediationsverfahren führt. Mit Sachverstand und geeigneter Methodik unterstützt er die Konfliktparteien bei der Definition ihrer Interessen und der gemeinsamen Entwicklung zukunftsorientierter Problemlösungen.
Ziel und Endpunkt einer Mediation ist eine abschließende Einigung auf die gefundenen, gemeinschaftlich getragenen Lösungsmöglichkeiten. Diese wird von allen Konfliktparteien gleichermaßen angestrebt und getragen. Sowohl der Verfahrensprozess, wie auch die abschließende zukunftsorientierte Konfliktlösung erhöhen Akzeptanz, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit.

Themenauswahl:
Das Phasenmodell der Mediation
Prinzipien der Mediation
Das Phasenmodell der Mediation
Mediation ist ein phasenbezogenes Verfahren. Dabei bleiben die einzelnen Prozessphasen frei gestaltbar. Auf diese Weise kann das Verfahren der Mediation flexibel verschiedenen Konfliktsituationen angepasst werden. Die hier aufgeführten 6 Phasen dienen somit auch nur einer generellen Übersicht.
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Prinzipien des Medationsverfahrens
Die wesentlichen Prinzipien des Verfahrens der Mediation lassen sich wie folgt zusammenfassen:
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Mediation als Verfahren muss bekannt sein